Vintage Brautkleider

Liebevoll ausgewählte echte Vintage Brautkleider aus unterschiedlichen Jahrzehnten warten darauf wieder vor den Traualtar geführt zu werden.

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„Die Liebe ist ein Stoff, den die Natur gewebt und die Phantasie bestickt hat.“ (Voltaire)

Das passende Brautkleid ist die Krönung jeder Hochzeit und kann Freudentränen, Jubel und Glücksgefühle auslösen. Wir Bräute möchten gerne ein besonderes Brautkleid, das nur zu uns persönlich passt und unseren Tag der Hochzeit zu einem einzigartigen macht, bei dem wir uns wunderschön fühlen – Wie in unserem eigenen Traum. Jede Braut hat dabei ihre eigenen Vorzüge und ihr eigenes Wesen, die das Brautkleid hervorheben und umschmeicheln sollte.

Vintage-Brautkleider haben eigenen Charme und ihre individuelle Geschichte:  Jede unserer Omis hatte einen wundervollen Hochzeitstag und möchte nun ihr Kleid weitergeben an eine neue Generation mit neuen Traditionen, damit ihr ganz im Retro-Chic der 20er bis 80er Jahre an eurem Hochzeitstag erstrahlen könnt.

Doch wie veränderte sich die Mode der Hochzeitskleider über die Jahrzehnte?

Traditionell ist das Brautkleid weiß – ganz in adeliger Tradition um 1600. Die erste adelige Frau, die ein weißes Brautkleid trug, war Maria de‘ Medici, eine florentiner Adelige und Kunstmäzenin und auch Prinzessin Elizabeth von England wählte 1613 ein helles Brokatkleid für ihre königliche Vermählung. Interessant ist zu wissen: In der römischen Antike war das Brautkleid noch farbenfroh bunt und auch in Deutschland wurde bis Anfang des 19. Jahrhundert einfach ein gutes Kleid, oft in schwarz oder braun, getragen, das auch nach der Hochzeit noch im Alltag oder zu Festen getragen wurde.

Verbreitung fand das weiße Brautkleid in Deutschland dann in den goldenen 20er Jahren.

Hier ein kurzer Überblick über das Brautkleid im Laufe der Jahrzehnte:

Das 20er Jahre Brautkleid

– Leichte Stoffe
– Neue Einflüsse: Chiffon, Samt, Taft
– Schmale Formen/Silhouetten, gradlinig, androgyn
– Auch kurze Brautkleider
– Oft kombiniert mit Kurzhaarfrisur
– Seitenschlitz
– Charleston-Stil

Das 40er Jahre Brautkleid

– Seide, Kunstseide, Spitze (für die wohlhabenderen Leute)
– figurbetonte Raffungen, Drapierungen
– roter Lippenstift
– U-boot-Ausschnitt, Schmetterlingsärmel, Schulterpolster

Das 50er/ 60er Jahre Brautkleid

– Petticoat
– schwingender Rock, enges Oberteil
– Erstmals auch synthetische Stoffe
– ab Mitte der 60er Jahre auch kürzere Röcke
– kombiniert mit eingedrehten Locken/ flachen Ballerinas
– feminine Formen oder A-Linie

Das 70er Jahre Brautkleid

– bunte Stoffe sind möglich, verspielte Schnitte
– fließende Stoffe, leicht-luftig
– auch Braut-Hosen (oder Jump-Suits) sind möglich
– Ethno-Stil/ Hippie-Stil/ Boho-Stil
– Blumenkränze, Natur-Romantik

Das 80er Jahre Brautkleid

– Alte Traditionen neu interpretiert : schwere, weiße Stoffe
– Längere, taillierte Form
– Rüschen, Schulterpolster, Puffärmel, Schleppe
– Romantik-Stil, Stickereien
– Dazu viel Schmuck oder Pailetten

Ihr seht, im Laufe der Jahrzehnte wurde das Brautkleid immer wieder neu erschaffen oder verändert.  Wie wäre es, wenn ihr einfach mal in Ruhe unsere Vintage-Brautkleider durchstöbert und euer einzigartiges Modell findet?

Muss ich beim Kauf eines Vintage-Brautkleides etwas beachten?

Wie jedes neue Brautkleid auch muss das Vintage-Brautkleid von der Maßschneiderin eures Vertrauens noch ein wenig an eure individuellen Maße angepasst werden. Ansonsten sind unserer Brautkleider gereinigt und bereit für deinen großen Tag.

Braut-Traditionen

In der heutigen Zeit begleiten die Bräute eine Vielzahl von Hochzeitsbräuchen bei Ihren Vorbereitungen auf den großen Tag. Zum perfekten Braut-Look gehört für viele ein Braut-Schleier. Dieser existiert in Europa seit 1900 und wurde ursprünglich als  Symbol für den Eintritt ins Eheleben  und die Jungfräulichkeit der Braut getragen. Es gab immer verschiedene Interpretationen des Schleiers:  Kaiserin Sissi von Österreich trug zusätzlich weiße Blumen und eine Krone in Ihrem Haar und Prinzessin Diana trug in den 80er Jahren zu Ihrem legendären Hochzeitskleid eine lange weiße Schleppe. Heute trägt manche Braut ein Diadem, einen bunten Blumenkranz, einen Hut oder anderen Kopfschmuck.

Auch ein Brautstrauß gehört für viele Bräute zum Outfit, sowie passende Brautschuhe, eine Brauttasche oder ein Strumpfband. Farblich ist heute alles erlaubt, was Freude macht und zur jeweiligen Braut passt, viele bleiben jedoch bei weiß, crème oder eierschalen-farbenen Kleidern.

Ein weiterer Brauch wurde besonders seit der Hochzeit von Prinz Charles und Diana aus England nach Deutschland importiert:

– „Something old, something new, something borrowed, something blue and a lucky six-pence in your shoe.“

– „something old“ steht für das Leben der Braut bevor sie verheiratet war, „something new“ für die Zukunft als Ehefrau,

– „something borrowed“ soll die freundschaftlichen Bande der Braut und des Bräutigams mit anderen unterstützen und Glück bringen

– „something blue“ Blau ist die Farbe der Treue

– „six-pence in your shoe“ ein Glückspfennig soll den Frisch-Vermählten Wohlstand geben.

Aus welchem Jahrzehnt euer zukünftiges Brautkleid aber stammen mag und unabhängig davon, ob du Traditionen und Bräuche an deinem großen Tag einkehren lässt, wichtig ist, dass ihr eine Trauung erlebt, die zu euch passt.

Wir wünschen euch viel Freude bei der Suche nach eurem individuellen Brautkleid!

Euer Oma Klara Team